Aktuelle Berichte der Feuerwehr Jastorf

Hydrantenspülen & Arbeitsdienst am Schuppen 13

16. Oktober 2021

 

Am vergangenen Samstag war es wieder soweit, das jährliche Spülen der Hydranten stand an. Dieses wird jeden Herbst einmal durch die Feuerwehr durchgeführt. Einerseits erlernen so auch die jüngeren Kameraden, wo sich die Hydranten im Ort befinden, sodass im Falle eines Einsatzes schnell die Wasserversorgung aufgebaut werden kann. Anderseits wird so sichergestellt, dass die Hydranten auch tatsächlich funktionstüchtig sind. Nichts ist schlimmer, als wenn die ganze Wasserversorgung vorbereitet ist und dann der Hydrant nicht funktionstüchtig ist. Um dieses zu verhindern, wurde für jeden der 14 Hydranten in Jastorf notiert, ob diese einwandfrei funktionieren oder ob es Mängel zu beanstanden gab. Die erfreuliche Nachricht: keiner der Hydranten war vollkommen funktionsunfähig.
Parallel zum Hydrantenspülen wurde auch das Gelände um unseren Schuppen 13 herum winterfest gemacht. Hierzu wurde unter anderem auch die Hecke wieder geschnitten.

Fahrzeugkunde bei der 2. Gruppe

13. Oktober 2021

 

Seit geraumer Zeit berichten wir über unsere Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Emmendorf . Durch die Zusammenarbeit profitieren wir auch durch das LF 8/6 der Emmendorfer. Hierdurch können wir beispielsweise auf zwei große Lichtmaste oder auch eine eingebaute Pumpe zurückgreifen. Zeitgleich wurde auf auf unserem TSF durch das jährliche Feuerwehrbuget einiges an Ausrüstung nachgerüstet, wie zum Beispiel eine Säbelsäge oder der Akku-Lichtmast. Dieses machte nun auch die Mitglieder der 2. Gruppe, welche sich vorwiegend bereits in der Altersabteilung befinden, neugierig und so baten sie unseren Ortsbrandmeister auch ihnen einmal das Emmendorfer LF sowie die Neuanschaffungen auf unserem Fahrzeug vorzustellen - dieses wurde selbstverständlich umgehend umgesetzt. Unsere älteren Kameraden waren angetan von den Neuanschaffungen und dem einsatztaktischen Mehrwert durch die Kooperation mit Emmendorf. Nun fehle nur noch, dass auch die gemeinsame Alarmierung umgesetzt wird, um das in Übungsdiensten erlangte Wissen über das jeweils andere Fahrzeug auch im Einsatz anwenden zu können.

2. Ausbildungsdienst September &

1. Ausbildungsdienst Oktober

16. September & 04. Oktober 2021


Bei unserem zweiten Ausbildungsdienst im September lag der thematische Schwerpunkt beim Thema Licht. Hier wurde zunächst besprochen welche Ausrüstung auf beiden Fahrzeugen vorhanden ist. Das LF der Feuerwehr Emmendorf verfügt über einen Lichtmast auf dem Fahrzeug sowie über einen portablen Lichtmast mit zwei Strahlern. Auf unserem Fahrzeug verfügen wir über einen kleinen mobilen LED-Lichtmast mit Akku-Betrieb. Nachdem geklärt wurde, was alles vorhanden ist, wurde die Bedienung noch einmal erklärt und besprochen wie welches Gerät im Einsatz eingesetzt werden kann.
Zum Abschluss wurde zudem noch einmal die Anwendung der Tauchpumpe sowie des Wassersaugers besprochen.
Beim 1. Dienst im Oktober galt es nun das Wissen des letzten Dienstes praktisch auch in einer Einsatzübung umzusetzen. Alarmiert war ein Waldbrand in Nassennottorf. Die Schwierigkeit: sämtliche Hydranten sind ausgefallen.
Das Wasser musste somit über eine längere Wegstrecke aus der Ilmenau gefördert werden. Während wir uns mit unserem Fahrzeug um den Aufbau der Wasserversorgung kümmerten, wurde durch das Emmendorfer LF bereits die Einsatzstelle zu großen Teilen ausgeleuchtet und der Löschangriff aufgebaut. Durch die sinnvolle und gute Arbeitsteilung konnte der Einsatz schnell erfolgreich abgearbeitet werden und es wurde deutlich, wie effektiv man auch größere Einsatzstellen ausleuchten kann. Insgesamt nahmen 23 Kameradinnen und Kameraden am Dienst teil.
 

Ausbildungsdienst AGT

14. September 2021


Neben den zwei regulären Diensten im Monat finden in regelmäßigen Abständen auch Zusatzdienste für die AGT-Träger beider Wehren statt.
Im Falle eines Einsatzes oft auch auf jede Minute an. Aus diesem Grund rüsten sich die AGT-Träger oft bereits auf der Anfahrt aus, um vor Ort direkt Einsatzbereit zu sein. Damit dieses auch innerhalb kurzer Zeit klappt, will dieses gut geübt sein. Beim letzten Dienst wurde dieses daher sowohl auf unserem TSF als auch auf dem LF unserer Kooperationswehr der Feuerwehr Emmendorf geübt. Neben einem souveränen Umgang mit dem Pressluftatmer müssen die AGT-Träger auch körperlich fit sein, um den Belastungen im Einsatz standhalten zu können. Aus diesem Grund galt es nach dem Ausrüsten auf Anfahrt sämtliche Treppen an der Kanalbrücke zu besteigen und B-Schläuche aus zu rollen und wieder auf zu wickeln. Abschließend wurde dann noch das richtige entkleiden nach dem Einsatz geübt. Hierbei ist es wichtig, dass man so wenig wie möglich in Kontakt mit seiner kontaminierten Einsatzkleidung kommt und keine Dämpfe von dieser einzuatmen. Aus diesem Grund wird der Pressluftatmer auch erst zuletzt abgeschlossen.

1. Ausbildungsdienst im September: Gefahren durch Airbags sowie Leiterausbildung

06. September 2021


Am 1. Montag im September fand unser erste Ausbildungsdienst in diesem Monat statt. Zu Beginn des Dienstes wurde über die Gefahren von Airbags nach Verkehrsunfällen gesprochen. Hierbei gebt besonders eine Gefahr von nicht ausgelösten Airbags aus. Niemann möchte die Situation erleben, dann man sich zwischen Airbag und Unfallperson befindet und in diesem Moment noch der Airbag auslöst. Um derartige Situation zu vermeiden, ist es besonders wichtig das verunfallte Fahrzeug genau zu untersuchen. Hierzu wurden beim Dienst auch die Positionen der verschiedenen Airbags besprochen.
Im zweiten Teil des Dienstes ging es unter anderem um die richtige Entnahme der vierteiligen Steckleiter vom LF der Feuerwehr Emmendorf . Abschließend galt es noch folgendes Rätsel zu lösen: Der Ball muss vom Dach des Containers unter dem oberen Tisch hindurch auf die Decke auf dem Boden gebracht werden. Die Schwierigkeit: Muskelkraft darf nicht angewendet werden. Nach kurzer Überlegung wurde eine Möglichkeit gefunden und die Aufgaben zügig erledigt.
Insgesamt war es wieder einmal ein gelungener Dienst.

2. Ausbildungsdienst im August - Einsatzübungen

19. August 2021


Beim 2. Ausbildungsdienst galt es zwei Einsatzlagen mithilfe des Emmendorfer LF erfolgreich abzuarbeiten. Zu Beginn des Dienstes wurden die Kameradinnen und Kameraden beider Feuerwehren in zwei gemischte Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe musste eine der Einsatzlagen abarbeiten - die andere Gruppe beobachtete das Vorgehen und gab im Anschluss Rückmeldungen zu den Durchgeführten Maßnahmen.

Bei der 1. Einsatzübung wurde ein Brand in einem Einfamilienhaus gemeldet. Auf dem Übungsplatz wurde das Einfamilienhaus durch den Feuerwehrturm symbolisiert. Es wurde ein Löschangriff aufgebaut und für die Wasserversorgung der am Übungsplatz befindliche Unterflurhydrant verwendet. Personen waren nicht mehr im Haus, sodass direkt mit dem Löschen des fiktiven Brandes durch den Angriffstrupp begonnen werden konnte.

Bei der 2. Einsatzübung ist ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Hauswand gefahren. Beim Eintreffen an der Unfallstelle stand das Fahrzeug glücklicherweise nicht in Vollbrand und die Insassen konnten breits das Fahrzeug eigenständig verlassen. Die Einsatzstelle wurde direkt abgesichert, um die Einsatzkräfte vor dem vorbeifahrenden Verkehr zu schützen. Nach der Erkundung durch den Gruppenführer konnte der Brand am Vorderrad direkt gelöscht werden und so ein Übergreifen auf das Haus sowie eine Ausbreitung des Feuers im Fahrzeug verhindert werden.

Beide Einsatzübungen haben gezeigt, wie wichtig es ist deutliche und präzise Aufträge zu geben, damit effizient gearbeitet werden kann und so eine Ausbreitung von Bränden möglichst verhindert werden kann. Zudem wurde auch noch einmal die Eignung der verschiedenen Löschmitteln auf den Fahrzeugen besprochen.

Zum Abschluss des Dienstes galt es noch eine Knobelaufgabe zu lösen: Auf einer Bierzeltbank stehen zwei Becher, gefüllt mit Wasser. Die Bank soll zusammengeklappt werden, ohne das die Becher entfernt werden, Wasser verschüttet wird oder Kraft angewendet werden muss. Nach einigen Überlegungen wurden dann sogar mehrere Lösungen gefunden. Als sicherste Variante stellte sich dann das Aufstellen von Leiterböcken heraus, aber auch jede andere Möglichkeit war genauso richtig, denn auch im Einsatz gibt es wie so oft "kein richtig und falsch", sondern nur ein "funktioniert oder funktioniert nicht".

1. Ausbildungsdienst im August - Stationsausbildung

02. August 2021


Auf Grundlage der neuen Vorschriften bezüglich der Teilnehmerzahl an Ausbildungsdiensten haben wir im August unseren Dienstplan umgestellt. Nach aktuellen Vorgaben dürfen am Dienst maximal 50% der aktiven Mitglieder teilnehmen. Daher werden nun zwei Ausbildungsdienste unabhängig von den drei Corona-Ausbildungsgruppen im Monat angeboten. Die Dienste finden immer am ersten Montag und dritten Donnerstag im Monat statt. Durch die Wahl zweier verschiedener Tage möchten wir möglichst vielen Mitgliedern die Teilnahme an einem Dienst in Monat zu ermöglichen.
Beim 1. Dienst in August stand eine Stationsausbildung auf dem Dienstplan, bei der es insgesamt 3 Stationen zu absolvieren galt.
Bei der 1. Station wurde noch einmal auf die Bedienung der Digitalfunkgeräte eingegangen und auch das Umstellen von Rufgruppen thematisiert. Nachdem in einem kurzen Theorieblock die Grundlagen vermittelt wurden und über den Aufbau von Funksprüchen gesprochen wurde, galt es das erlernte auch anzuwenden. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde gegeneinander einige Runden 4-gewinnt über Funk gespielt. Es wurde deutlich, wie wichtig kurze, prägnante und eindeutige Anweisungen sind. Nicht nur im Spiel sondern auch im Einsatzfall.
Station 2 widmete sich der Türöffnung. An einer eigens dafür errichteten Tür auf unserem Übungsgelände konnte so auch unter Einsatz des Hohlstrahlrohres die Türöffnung und die Abgabe von kurzen Wasserstößen geübt werden. Es wurde deutlich, wie wichtig genaue Absprachen sind und wie schwer es eigentlich ist, den Wasserstoß zielgenau abzugeben, wenn man alleine am Strahlrohr sitzt und keiner einem den Schlauch hinterher schiebt. Es wurde die Türöffnung in beide Öffnungsrichtungen geübt und schnell wurde ersichtlich, weshalb man immer von "guter" und "böser" Tür spricht.
Bei der letzten Station wurde noch einmal das LF der Feuerwehr Emmendorf betrachtet. Zu Beginn wurde Position, Handhabung und Funktion der verschiedenen Ausrüstungsgegenstände auf dem Fahrzeug besprochen. Im Anschluss wurde der neu eingebaute Abbiegeassistent vorgestellt und erklärt. Dieser ermöglicht es den roten Winkel auf der rechten Seite des Fahrzeuges durch eine Kamera zu reduzieren. Befindet sich ein sich bewegendes Objekt neben den Fahrzeug, so erhält der Fahrer einen Hinweis darauf. Zu beachten ist jedoch, dass nur sich bewegende aber keine stehenden Objekte erkannt werden.
Insgesamt war es gelungener und lehrreicher Ausbildungsdienst an dem insgesamt 19 Feuerwehrleute aus beiden Wehren teilnahmen.

Ausbildungsdienste im Juli

Juli 2021


Auch im Juli hielten wir an unserem bisherigen Ausbildungsmodus fest. Unsere drei Ausbildungsgruppen übten an je einem der ersten drei Donnerstagen im Monat.
Gruppe 1 & 3 widmeten sich dem Schlauchmanagement. Ein sinnvolles Schlauchmanagement ist an Einsatzstellen unabdingbar, denn einerseits möchte man sich nicht freie Wege durch zuviele und unsortierte Schläuche versperren, aber anderseits auch nicht mit zu wenigen Schlauchlängen in den Innenangriff gehen. Zum Abschluss wurde noch einmal ein schlagendes Strahlrohr demonstriert. Hierbei wurde noch einmal deutlich, wie viel Kraft solch ein schlagendes Strahlrohr ausüben kann und dass man dieses keinesfalls versuchen sollte aufzuheben.
Die Gruppe 2, welche vorwiegend aus den Maschinisten Wehren besteht, setzte sich mit den Pumpen auf unserem TSF sowie dem LF der Feuerwehr Emmendorf auseinander. Es wurden unterschiedliche in der Bedienung der Tragkraftspritze und der fest verbauten Pumpe besprochen. Im Anschluss wurden beide Pumpen am Kanal ausgiebig auf ihrer Funktionsfähigkeit getestet, damit diese auch im Ernstfall ohne Probleme funktionieren.

Besuch im Brandcontainer - Üben für den Ernstfall

25.+26. Juni 2021


Am letzten Juniwochenende war es wieder soweit und die Samtgemeinde ermöglichte es, dass drei unserer Atemschutzträgern im Brandcontainer für den Ernstfall üben konnten. Allen Dreien hat der 5-stündige Ausbildungsdienst sehr gefallen. Weitere Details sind dem nachfolgenden offiziellem Bericht zu entnehmen:
Zweitägige Heißausbildung in Altenmedingen
An diesem Wochenende ging es auf dem Feuerwehrgelände in Altenmedingen im wahrsten Sinne des Wortes „Heiß her“. Die Firma DELTA aus Sulingen hat mit einem 4-köpfigen Ausbilderteam für zwei Tage einen mobilen Brandcontainer auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Altenmedingen aufgebaut.
Am Freitag und Samstag wurden jeweils 30 Teilnehmer, in einer fünfstündigen Ausbildung in Theorie und Praxis geschult. Aufgeteilt in einen Vormittags- und einen Nachmittagskurs, wurden jeweils 15 Teilnehmer fortgebildet. Insgesamt somit 60 Atemschutzgeräteträger der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.
Ziel der Ausbildung ist es unter realen Bedingungen das bevorstehende Durchzünden von Rauchgasen bei einem Brand zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Herzstück der Ausbildung ist dabei ein feststoffbefeuerter Brandcontainer. In diesem Container werden in einem speziell abgetrennten Brandraum unbehandelte Holzpaletten verbrannt.
Durch das Öffnen der Tür zum Brandraum entzündet sich der Brandrauch im Container schlagartig, in dem sich zu dieser Zeit alle Teilnehmer am Boden sitzend befinden. Diesen Vorgang nennt man Rauchgasdurchzündung bei dem auch ein deutlicher Druckanstieg spürbar ist. Die Teilnehmer sitzen zum Schutz gut 50 cm tiefer als der Raum in dem die Holzpaletten verbrannt werden. In dieser Zone herrschen Temperaturen von etwa 70 bis 80 Grad. Im Deckenbereich können es bis zu 800 Grad sein. Die erste Lektion wird den Teilnehmern nach der ersten Durchzündung schnell klar. Je tiefer man sich aufhält umso kühler ist es. Ohne ihre Schutzkleidung wäre ein Überleben in diesem Bereich nicht möglich.
Den Brandrauch richtig zu deuten und eine mögliche Gefahr zu erkennen ist das Entscheidende. Den Rauch kann man lesen. Farbe und Intensität des Rauches sind ebenso aufschlussreich wie die Dynamik in der Rauchschicht. Daraus lassen sich viele Rückschlüsse auf den Brandverlauf und die Gefährlichkeit schließen. Werden diese Zeichen einer bevorstehenden Rauchgasdurchzündung nicht erkannt, kann es im wahren Einsatz unter Umständen lebensgefährlich werden.
Um diese Erkenntnis reicher, übten die Kameraden anschließend truppweise im Container den Löschangriff. Mittels Steckleiter ging es über das Dach des Containers über eine Treppe nach unten. Dort wurde die erste Tür beurteilt und ein mobiler Rauchverschluss gesetzt. Im dahinterliegenden, völlig verrauchten Bereich hat man über ein Fenster die hydraulische Ventilation zur Abführung des Brandrauches durchgeführt. Anschließend brachte man sich vor dem Brandraum in Stellung und bereitete den Löschangriff vor.
Nach einem speziellen Türprozedere wurden die hochentzündlichen Rauchgase im Brandraum durch gezielte Wasserstöße und schließen der Tür zum Brandraum im wieder und weiter heruntergekühlt. Im Endeffekt nutzt man den Wasserdampf zur Kühlung der Rauchgase und befindet sich selbst in einem sicheren Bereich. Erst wenn die Temperatur niedrig genug ist, wird das Feuer im Brandraum gelöscht.
Nach dem Verlassen des Containers ist noch das richtige Entkleiden sehr wichtig, um die hochgiftigen Gase und Schadstoffe nicht über Lunge oder Haut aufzunehmen. Wie einfach das sein kann, wird den Teilnehmern vermittelt und effektiv umgesetzt. Die belastete Einsatzkleidung wird später speziell gereinigt bevor sie wieder genutzt werden kann.
Die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf lässt sich diese Ausbildung über 8.000 Euro kosten. Dieses Geld ist aber auch sinnvoll investiert, da es eigentlich unbezahlbare Erfahrungen sind, die die 60 Atemschutzgeräteträger gesammelt haben.

Unterweisung der Atemschutzträger

22. Juni 2021


Am heutigen Dienstag fand ein Zusatzdienste für die Atemschutzträger unserer Feuerwehr sowie die der Feuerwehr Emmendorf statt. Um als Atemschutzträger in der Feuerwehr aktiv zu sein, reicht es nicht aus, wenn man einmal den zweiwöchigen Lehrgang besucht hat und einmalig eine ärztliche Untersuchung (G 26.3) bestanden hat. Letztere muss alle 3 Jahre wiederholt werden und ab dem 50. Lebensjahr sogar jährlich. Zudem muss jährlich an einer Einsatzübung und einer Unterweisung teilgenommen werden. Letztere fand letzten Dienstag statt. Hierbei wurde schwerpunktmäßig die Pressluftatmer mit Überdrucktechnik thematisiert. In naher Zukunft werden unsere bisherigen Geräte auf die Überdrucktechnik umgerüstet und die Masken ausgetauscht. Die Überdrucktechnik bringt den Atemschutzträgern wieder ein Stück mehr Sicherheit im Einsatzfall. Bei der Überdrucktechnik herrscht in der Maske ein Überdruck. Sollte es nun zu Undichtigkeit kommen, strömt Atemluft aufgrund des Überdrucks aus und verhindert somit das Einströmen von Brandgasen. Dennoch muss natürlich beim Aufbau auf den richtigen Sitz der Maske geachtet werden. Das Überprüfen der Maske ist Bestandteil der Einsatzkurzprüfung. Bei dieser wird neben dem richtigen Sitz Maske vor allem der Pressluftatmer kontrolliert. Hierbei gibt es vor allem zu testen, ob ausreichend Druck auf der Flasche ist, kein Druckverlust eintritt und die Warneinrichtung bei Unterschreitung des Mindestdrucks anspringt.
Insgesamt war es wieder ein gelungener Dienst und unsere Atemschutzträger sind bestens geschult für den Fall eines Einsatzes - zugleich wir natürlich hoffen, dass dieses stets wenige sein werden.

Ausbildungsdienst Juni - Gruppe 3

17. Juni 2021


Zuletzt durfte am 3. Donnerstag in diesem Monat auch die 3. Gruppe zum ersten Ausbildungsdienst dieses Jahres antreten. Wie auch bei den beiden vorherigen Diensten der beiden anderen Gruppen stand zunächst Fahrzeugkunde auf dem Dienstplan. Nachdem Position, Bedienung und Funktion von sämtlichem Equipment auf beiden Fahrzeugen besprochen wurde, wurden grundsätzliche Abläufe bei Einsätzen besprochen. Hierbei sollte der Eigenschutz nie vergessen werden, daher ist es beispielsweise unverzichtbar, sich beim Eintreffen an der Einsatzstelle sich zunächst um die Verkehrssicherung zu kümmern.

Ausbildungsdienst Juni - Gruppe 2

10. Juni 2021


Eine Woche der der 1. Gruppe durfte auch unsere 2. Gruppe wieder in den Ausbildungsdienst starten. Der Dienst fand bei unserer Kooperationswehr, der Feuerwehr Emmendorf , statt. Dort wurde zu Beginn die Beladung beider Fahrzeuge thematisiert, damit man im Einsatzfall direkt das benötigte Equipment findet und auch deren Einsatzzweck kennt. Nachdem in der Theorie das Wissen wieder aufgefrischt wurde, galt es dieses im Anschluss in einem Löschangriff auch anzuwenden. Mithilfe unseres TSFs musste ein Einsatz mit einem Kleinbrand abgearbeitet werden.

Ausbildungsdienst Juni - Gruppe 1

03. Juni 2021

 

Nach ziemlich genau 8 Monaten ist es endlich wieder soweit - der Ausbildungsdienst darf wieder aufgenommen werden.
Wie bereits berichtet, wurden die aktiven Kameradinnen und Kameraden beider Feuerwehren in 3 Gruppen mit je 10 Personen aufgeteilt. Das Ausbilden in größeren Gruppen ist derzeit noch nicht gestattet.
Vergangen Donnerstag machte die 1. Gruppe den Anfang. Nach 8 Monaten ohne Ausbildungsdienst stand für diesen Dienst nur grundlegendes auf dem Dienstplan: Fahrzeugkunde und Löschangriff.
Zunächst wurden sowohl das Jastorfer TSF als auch das LF der Feuerwehr Emmendorf genauestens betrachtet. Hierbei galt des Funktion und Verladeort sämtlicher Gegenstände zu benennen und zu zeigen. Zudem wurden Funktion und Einsatzbereiche von neu Angeschafftem besprochen. Auf unserem TSF kam über die Wintermonate eine akkubetriebene Säbelsäge, ein Akkuschrauber und ein akkubetriebener LED-Lichtmast hinzu.
Im Anschluss an die Fahrzeugkunde wurde das richtige setzen des Standortes geübt, bevor dann das geübte bei einer kurzen Einsatzübung mit Bereitstellung angewandt wurde. Hierfür wurde zuvor nocheinmal die Aufgaben eines jeden Trupps thematisiert.
Insgesamt war es somit ein lehrreicher Ausbildungsdienst, bei dem das Grundlagenwissen wieder aufgefrischt werden konnte. Wir sind guter Dinge, dass nun wieder regelmäßig Ausbildungsdienste stattfinden können.

Fahrerausbildung LF und Wiederaufnahme des Dienstbetriebs

02. Juni 2021


Die Arbeiten am Container konnten mittlerweile 3 Monate nach Erhalt des Conatiners begonnen werden. Derweilen sind wir aber auch auf feuerwehrtechnischer Ebene nicht untätig. Aufgrund der rückläufigen Coronazahlen, haben wir uns dazu entschieden, die Übungsdienste in dieser Woche wieder aufzunehmen. Der Anfang wurde gestern gemacht, als Lisa, nach bestandenem Klasse C Führerschein Ende Februar, nun ihre Unterweisungsfahrt auf dem LF8/6 unserer Kooperationswehr, der Feuerwehr Emmendorf , erhalten hat. Nunmehr besitzen mittlerweile 6 Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr die Freigabe für das Emmendorfer LF und dürfen dieses sowohl bei Ausbildungsdiensten als auch bei Einsätzen fahren.
Weiter geht es am Donnerstagabend Mittwoch den regulären Ausbildungsdiensten - erstmals wieder seit Oktober 2020. Hierzu wurden die aktiven Kameradinnen und Kameraden beider Wehren wieder in 3 Gruppen je 10 Personen eingeteilt. Der Beginn macht die Gruppe 1, welche vorwiegend aus den AGT-Trägern beider Wehren bestehen. An den kommenden beiden Donnerstagen folgen dann die Gruppe 2 und 3.

Führerschein Klasse C

Februar 2021

 

Im vergangenen Obtober begannen Lisa und Matthias mit ihrem durch die Samtgemeinde finazierten Führerschein der Klasse C. Nachdem beide im Dezember die Theorieprüfung bereits bestanden haben, folgte nun im Februar die praktische Fahrprüfung. Auch diese bestanden beide im 1. Versuch, sodass sie nun künftig auch Feuerwehrfahrzeuge über 3,5t bzw. über 7,5t fahren dürfen. Aktuell reicht zum Fahren unserers TSFs noch die Klasse B und das Emmendorfer LF dürfen zumindest noch die Kameraden mit der alten Führerscheinklasse 3 fahren. Das Erlangen der Führerscheinkasse C ist somit bereits eine Invenstition in die Zukunft, denn die neu angeschafften Fahrzeuge sind alle wasserführend und somit auch deutlich schwerer als unser aktuelles Fahrzeug und auch kommende Löschfahrzeuge (LF) werden aufgerüstet, sodass die aktuelle Führerscheinklasse B für unser nächstes Fahrzeug nicht mehr ausreichen wird.

 

Nachfolgend der Bericht aus den Bevenser Nachrichten von Ute Bautsch-Ludolfs:

 

Für große Fahrzeuge gerüstet

 

"Geschafft - wir haben ihn!", können Lisa Warnecke und Matthias Dallmann aus Jastorf mit entspannten Gesichtern und einem Lächeln vermelden. Für die Feuerwehr Jastorf haben sie monatelang Zeit geopfert und tüchtig lernen müssen, bis sie jetzt den LKW-Führerschein der Klasse C in der Hand halten können. Aus-, Fort- und Weiterbildung gehen in Corona-Zeiten immer weiter, wenn auch unter schwierigeren Bedingungen.

"Die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren werden immer komplexer. Die Ausrüstung wird immer umfangreicher und die Fahrzeuge dementsprechend größer", so Matthias Dallmann, stellvertretender Ortsbrandmeister in Jastorf. "Durch unsere Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Emmendorf und möglicher zukünftiger Fahrzeugbeschaffungen ändern sich die Anforderungen. Was nutzt ein großes Fahrzeug, wenn kein qualifizierter Fahrer da ist?"

Bereits 2009 wurde der sogenannte Feuerwehr-Führerschein bewilligt, den Feuerwehrleute unter bestimmten Voraussetzungen machen konnten, um die Fahrberechtigung für Fahrzeuge zu haben, die eine zulässige Gesamtmasse über 3,5 Tonnen und bis zu 7,5 Tonnen haben.

28 Feuerwehrmitglieder aus dm Bereich der Samtgemeinde haben sich ab Oktober daran gemacht, die Fahrerlaubnis für Fahrzeuge über 7,5 t zu erlangen, nämlich "einen LKW-Führerschein der Klasse C" erklärt Gruppenführerin Lisa Warnecke. "Zwar reicht aktuell noch der Führerschein Klasse B zum Führen unseres Fahrzeuges, aber für künftige Fahrzeuge wird diese Klasse nicht mehr ausreichen. Die Gemeinde zeigt sich hier sehr vorausschauend. Wor sind der Gemeinde sehr dankbar, dass sie es uns frühzeitig ermöglicht, entsprechend Fahrer ausbilden zu lassen und die damit einhergehenden Kosten zu tragen."

Diesen Führerschein haben sie ab Oktober in Lüneburg gemacht. "Das kostete Zeit. Im anfänglichen Theorieunterricht waren wir sechs Abende hintereinander in Lüneburg. Nach der Theorieprüfung begann die praktische Fahrausbildung. Vielen Dank an unsere Fahrlehrer Carsten und Stefan für viele nette Stunden. Jetzt war die Prüfung, die 85 Minuten dauerte."

Würden sie den Führerschein beruflich nutzen wäre eine Zusatzqualifikation nötig.

Bleibt zu wünschen, dass die neue Ausbildung nicht so oft zum Tragen kommt und ein großes Feuerwehrfahrzeug ausrücken muss.

Aktuelles

tt

 

Nächsten Termine

 

Aufgrund der Corona-Pandemie fallen bis auf weiteres alle Termine sowie die Monatsdienste aus!

 

Die Einsatzabteilung führt seit Anfang Juli wieder Ausbildungsdienste nach der Corona-Dienstverordnung durch.

Diese finden jeden 1. Montag und jeden 3. Donnerstag im Monat statt.

 

Termine 

 

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© Lisa Warnecke & Tim Biel